Schüleraustauschprojekt mit Józefów bei Warschau
| 27.09.11Wir haben Besuch aus Polen
In der Woche vom 26. September bis zum 1. Oktober sind 15 polnische Schüler und 2 Lehrer aus unserer Partnerschule in Józefów bei Warschau zu Gast. Sie haben ein abwechslungsreiches Programm: Teilnahme am Courage-Tag, Stadtführung durch die deutschen Schüler, Besuch von Grünem Gewölbe und Semperoper, Kunstprojekt, Wandern in der Sächsischen Schweiz, Bowling, Grill-Abend...
Es ist der Gegenbesuch im Rahmen des Austauschprojekts "Mit Toleranz nach Europa", welches in diesem Jahr schon zum sechsten Mal stattfindet. Bereits im Mai waren die deutschen Schüler für eine Woche in Polen zu Gast.
Gleichzeitig sind die Schüler der jetzigen 8. Klassen aufgerufen, ihr Interesse zur Teilnahme am 7. Austausch zu bekunden, der im Mai 2012 mit dem Besuch in Józefów seinen ersten Höhepunkt erleben wird.
| 16.05.11Zu Besuch in Polen
Vom 2.05.-6.05.2011 fand der bereits 6. Deutsch-Polnische Schüleraustausch mit unserer Partnerschule, dem Gimnazjum Nr. 1 in Józefów bei Warschau, statt.
Nach mehr als 8-stündiger Fahrt wurden die 12 Mädchen und 3 Jungen der Klassen 8a,b,c in Begleitung von Frau Knittel und Frau Fink voller Erwartung von ihren Gastfamilien auf dem Warschauer Bahnhof begrüßt und sehr gastfreundlich in "ihren" Familien aufgenommen.
Es folgten für alle erlebnisreiche Tage mit einem geführten Stadtrundgang durch Warschau, dem Besuch des Schlosses und der Parkanlage in Wilanów/Warschau,dem Besuch des Parlamentsgebäudes, einem gemeinsamen Kunstprojekt zum Thema "Freundschaft", dem Unterricht in verschiedenen Fächern, einem Grillfest, dem Abschlussfest und vor allem dem Leben in den den Familien.
Frau Fink, Frau Knittel
Weitere berichte und Bilder findet ihr auf Projekte >> Warschau
| 31.05.10Bericht vom Besuch in Polen
An unserer Schule gibt es jährlich einen Austausch mit unserer Partnerschule in Józefów in Polen. Dieses Jahr fand er bereits das 5. Mal statt. Wir, 15 Schüler aus den 8. Klassen, fuhren am 3. Mai 2010 um 9:04 Uhr auf dem Dresdner Hauptbahnhof los um eine lustige, lehrreiche und wunderschöne Woche zu genießen. Am Abend wurden wir am Warschauer Hauptbahnhof von unseren Gastfamilien empfangen, die uns schon sehnsüchtig erwarteten. Von ihnen wurden wir nach Józefów gefahren, was eine halbe Autostunde von Warschau entfernt liegt. Dort sind die Schule und das Zuhause der meisten Gastschüler.
Am nächsten Tag unternahmen wir einen Ausflug nach Warschau, um die schönsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Selbst das langweiligste Museum konnte unsere gute Laune und unseren positiven Eindruck von Warschau nicht trüben. Den Tag ließen wir an der, der Schule beigefügten, Schwimmhalle ausklingen.
Am Mittwoch besichtigten wir Żelazowa Wola, die Geburtsstadt von Frédéric Chopin, einem Komponisten für Klaviermusik. Wieder zurück in Warschau besichtigten wir das Chopin-Museum, was sehr eindrucksvoll gestaltet war. Anschließend genossen wir einige Stunden in einem sehr großen Einkaufszentrum mit Souvenirs kaufen, essen und einfach nur umhergehen und schauen, was es denn sonst noch tolles zu kaufen gibt. Abends genossen wir den wunderbaren Anblick einer Großstadt, wie Warschau, bei Nacht.
Am Donnerstag hatten wir die erste Stunde mit unseren Austauschschülern Unterricht, das war je nach Klasse Polnisch, Sport, Geschichte oder Schwimmen. Anschließend haben wir mit unseren polnischen Partnern ein Projekt gemacht in dem wir Masken gestaltet haben.
Danach waren wir erst in der riesigen, wunderbaren Turnhalle und duften uns dort mit Volleyball-, Fußball- und Basketballspielen vergnügen und dann waren wir noch einmal in der Schwimmhalle. Ab 17 Uhr haben wir, als die deutsche Gruppe, ein kleines Programm aufgeführt, bevor es dann ein leckeres Abendesssen und eine kleine Party gab.
Der Freitag war eigentlich nur noch Zurückreise. Uns allen fiel es sehr schwer von unseren Austauschpartnern, die inzwischen viel mehr als nur das waren, Abschied zu nehmen.
Am Schluss ist zu sagen, dass wir es auf jeden Fall an alle nachfolgenden Jahrgänge nur weiterempfehlen können, denn es war eine Reise, die uns alle sehr begeistert hat, die unsere Englischkenntnisse verbessert hat und die Freundschaften hat entstehen lassen.
An dieser Stelle auch ein Dank an alle Lehrer, die den Austausch jedes Jahr organisieren.
Von Elisabeth Zimmermann, Klasse 8b
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| 29.03.10Cześć – Ein Tag auf Polnisch
Am Freitag, den 12.3. ging es für uns, 13 Schüler und Schülerinnen aus den 8. Klassen, sowie Frau Pforr und Frau Peschel nach Leipzig um uns auf unseren Austausch nach Polen, der Anfang Mai stattfinden wird, vorzubereiten.
Der Tag begann mit einer sehr lustigen Zugfahrt um 9 Uhr auf dem Dresdner Hauptbahnhof.
Gegen 11 Uhr waren wir dann im Polnischen Institut. Das Programm begann mit einem sehr interessanten Vortrag über die Geschichte zwischen Polen und Sachsen.
Anschließend wurden wir in die typischen Traditionen des polnischen Osterfestes eingeweiht. Wir veranstalteten einen kleinen Ostereierwettbewerb, in dem es darum ging, sein Osterei möglichst lange ganz zu behalten. Nachher durften wir es aber trotzdem essen.
Als nächstes gab es ein typisch polnisches Gericht zum Mittagessen, das uns allen sehr, sehr, sehr gut schmeckte!
Danach hatten wir einen kurzen Polnisch-Crash-Kurs.
Am Ende durften wir unser heute erlerntes Wissen in einem kleinen Spiel testen. Die Gruppe von Lisa, Elli , Paul und Lucas gewann und bekam einige polnische Süßigkeiten.
Um 15 Uhr ging es dann wieder los nach Dresden.
Nach diesem Tag sind wir optimal auf den Austausch vorbereitet! Ein großes Dankeschön an die netten Leute von dem Institut!
Elisabeth Zimmermann aus der 8b
Die ersten Schritte
Es wird konkret
Erster Besuch...
... und Gegenbesuch
Reisevorbereitungen
So sieht sich die polnische Schule selbst
Einige subjektive Impressionen
Bisherige Besuche
Schüleraustauschprojekt mit dem Gimnazjum nr 1 in Józefów (Polen)
Unser Projekt beinhaltet kreativ-kooperatives Zusammenarbeiten zwischen Lehrern und Schülern des Marie-Curie-Gymnasiums Dresden und des Gimnazjum nr 1 in Józefów. Prozessorientiertes, erfahrbares, ganzheitliches Lernen bildet den Rahmen des Projektes. Unser Projekt, welches interkulturelles Lernen und Handeln, Toleranzerziehung und Demokratieverständnis zum Inhalt hat, ist in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen integriert.
Das Schüleraustauschprojekt wird gefördert von der Sächsischen Bildungsagentur und vom
Deutsch-Polnischen Jugendwerk.

Wie alles begann
Die polnische Seite schlug auch schon das Thema „Mit Toleranz nach Europa“ vor. So lag es nahe, dass mit Frau Fink einer Ethik-Lehrerin die Leitung des Projektes anvertraut wurde.
Die ersten Schritte
Als Formen der Auseinandersetzung mit dem Thema Toleranz wurden unter anderem vorgeschlagen: eine Umfrage, ein künstlerischer Wettbewerb, eine Debatte. Unter dem Motto: „Wir stellen uns vor: Dies ist unsere Schule, unsere Stadt“ wird von beiden Schulen eine Präsentation vorbereitet.
Es wird konkret
Erster Besuch...
... und Gegenbesuch
Reisevorbereitungen
So sieht sich die polnische Schule selbst
Józefów ist eine Kleinstadt in Masowien. Hier wohnen etwa 15.000 Einwohner. Józefów ist nur 21 Kilometer vom Zentrum der polnischen Hauptstadt Warschau entfernt.
Die Umgebung ist reich an Kieferwäldern. Die Stadt, kann man sagen, ist mitten im Wald gelegen und der Fluss Świder bildet hier einzigartige Landschaften. Das Gymnasium
Seit September 2001 arbeitet das Gymnasium in Józefów in einem neuen modernen Gebäude. In der Schule lernen im Schuljahr 2005/2006 722 Schüler und Schülerinnen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren und unterrichten 64 Lehrer.
Zur Verfügung stehen allen die Facharbeitsräume, die sehr gut ausgerüstet sind.
Nach den Unterrichtsstunden arbeiten in unserem Gymnasium viele Arbeitsgemeinschaften, z.B.: Sport-AG, Theater-AG, Junge-EU-Leute-AG, Kunst-AG, GLOBE-AG u.a. - so entwickeln unsere Schüler ihre Interessen.
Im Rahmen des internationalen Programms beschäftigt sich die GLOBE-AG mit der Untersuchung von Hydrologie und der Pflanzendecke unserer Umgebung. Jede Woche untersuchen die Schüler Sauberkeit des Wassers im Fluss Świder. Zusammenarbeit mit dem Ausland
Im Gymnasium haben die Schüler die Möglichkeit viele Fremdsprachen, wie Englisch, Deutsch, Französisch, Russisch und Spanisch zu lernen.
Seit 16 Jahren führen wir die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium in Solleftea in Schweden. Der Schüleraustausch dient der Knüpfung neuer Bekanntschaften, Freundschaften und auch beiderseitigem Erkennen der Kultur, Tradition und Geschichte unserer Länder.
Dabei entstanden auch Ideen für die Zusammenarbeit mit anderen Ländern: der Ukraine (das Gymnasium in Odessa) und Italien (das Gymnasium in Bitetto). Für die Lehrer unserer Schule ist auch der Austausch mit den französischen Lehrern sehr wichtig. Seit 2 Jahren besuchen wir uns gegenseitig und nähern uns vor allem Kultur und Fremdsprachen. Vor einigen Jahren hat uns auch eine Gruppe von Polen aus Argentinien besucht. Das Leben der Schule
Im Gymnasium ist immer viel los. Die große Schulaula dient nicht nur den Schülern, sondern auch den Einwohnern von Józefów. Verschiedene Veranstaltungen finden hier statt: Vortragswettbewerbe, Kunstausstellungen, Treffen mit Bücherautoren, Jubiläen für Ehepaare, Schulungen für Lehrer, Vorstellungen des Schultheaters.
Eine sehr interessante Veranstaltung ist das Schulfest, das meistens im Juni stattfindet und jedes Jahr immer mehr Einwohner aus Józefów anzieht.
Die Sport- und Schwimmhalle dient am Vormittag den Schülern und am Nachmittag den Einwohnern. Hier kann sich die Jugend sportlich entwickeln und ihre Freizeit verbringen. Wir laden herzlich zu uns ein!
Einige subjektive Impressionen
Das Schulgebäude weist außen und innen eine sehr moderne, ansprechende und zweckmäßige Architektur auf. Von manchem können wir bei uns nur träumen, als Beispiel seien nur die Sportanlagen und – der Knüller – die eigene Schwimmhalle genannt. Auch die Bibliothek und die Aula fanden wir sehr imposant. Weiterhin fiel uns auf, dass es sehr viel technisches Personal gibt, vom Pförtner(!) bis hin zu den Reinigungskräften, welche nach jeder Pause durch die Gänge wuseln – entsprechend sauber und ordentlich sieht es auch aus! Dazu trägt sicher auch bei, dass die Straßenschuhe im Schließfach (welches jeder Schüler hat) bleiben.
Der Schulbetrieb ähnelt ansonsten dem unseren – und polnische Schüler unterscheiden sich in ihrem Verhalten auch kaum von den deutschen.
Für das Lehrerkollegium – welches überwiegend aus Lehrerinnen besteht – gibt es nur ein (gemessen an der Zahl der Kollegen eher kleines) Lehrerzimmer – immerhin mit Getränkeautomat. Vorbereitungszimmer existieren auch, diese sind aber nur zur Aufbewahrung von Lehrmitteln geeignet.
