Was ist das eigentlich?
In nicht wenigen Schülerköpfen herrscht immer noch ein Schubladendenken vor: Pausenklingeln - eine Schublade zu, Stundenklingeln - nächste Schublade auf. Wenn sich dann noch der Lehrer erdreistet, etwa ein Beispiel aus einem völlig anderen Fach anzubringen, stößt das Schubkastenprinzip schnell an seine Grenzen.
Der sächsische Lehrplan fordert daher, dass in jeder Klassenstufe pro Schuljahr 2 Wochen lang Fächer verbindend unterrichtet wird. An unserem Gymnasium wird dies schrittweise umgesetzt: Seit dem Schuljahr 2004/2005 findet regelmäßig im zweiten Halbjahr eine
Projektwoche statt. Nun haben wir begonnen, eine weitere Organisationsform zu etablieren: Die "Woche des Fächer verbindenden Unterrichts" (kurz: FVU). Im Gegensatz zur Projektwoche werden hier weder Klassenverband noch Stundenplan aufgelöst. Die Schüler befassen sich mit ausgewählen Themenbereichen, die klassen- oder klassenstufenweise festgelegt wurden. Den Themen wurden jeweils einzelne Fächer zugeordnet.
Für die Schüler steht bei dieser Unterrichtsform der Erwerb von Methoden- und Sozialkompetenzen im Vordergrund.
FVU im Schuljahr 2006/2007
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