Die anderen Stücke

Küss mich, sonst küss ich dich!

Küss mich, sonst küss ich dich!


Das erste Stück, welches uns gezeigt wurde, war "Küss mich,sonst küss ich dich!". Niedersachsen zeigte uns auf eine neue Art Goethes Klassiker: zwanzig Gretchen, sechs Fäuste und ein Mephisto auf einer Bühne! Schon die Eingangsszene war beeindruckend, alle Gretchen weinend am Flussufer, jede war in mädchenhaftes rosa und weiß gekleidet, die Fäuste schick im Smoking. Das einzige, was kritisiert wurde, war die schlechte Akkustik, wir hatten auch noch die letzte Reihe abgekriegt.

Das Camp

Das Camp


Kleine Berliner. Vielleicht 11 oder 12 Jahre alt. Und haben jede Menge auf dem Kasten. Vier Familien, die sich nacheinander vorstellen. Überall sind die Eltern der Meinung, Probleme mit ihren Kindern zu haben, sodass sie diese in ein Camp schicken. Dort erwartet sie Klo putzen, Küche schrubben und ein Campleiter, mit dem nicht zu spaßen ist. Als Gag wird die Küchenhilfe durch das "Phantom der Oper" dargestellt. Die Kinder lernen ihren eigenen Weg zu gehen. So überführen sie den Campchef, der sich als Bankräuber entpuppt und finden dessen Beute auf einer Insel. Die zuerst zerstrittenen Kinder kehren als Freunde zurück nach Hause. Sprüche oder Songs, wie zum Beispiel der Klorap, der live aufgeführt wurde, bringen das Publikum immer wieder zum Lachen. Auch als Highlight gilt ein Mädchen der Theatergruppe, die in dem Stück "My heart will go on" singt. "Das Camp" zählt für uns zu den gelungensten Stücken, und das nicht nur, weil die DarstellerInnen erst die fünfte Klasse besuchen, sondern auch, weil es eine hervorragende schauspielerische Leistung war. Respekt!



Scrubber Dance

Scrubber Dance


Bremen tritt auf und die Verwunderung des Publikums wird immer größer: Kindern die mit Schrubbern und Putzkleidung auf die Bühne treten. Zur Musik fegen sie die Bühne, rollen sich und kriechen auf dem Boden entlang. Eine Choreografie will auch gelernt sein, aber dann sollte sie wenigstens funktionieren. Die SchauspielerInnen selbst hatten viel Freude und waren stolz darauf, auf einer so großen und tollen Bühne zu stehen und vor einem so großen Publikum zu spielen. Jedoch waren die Zuschauer von der gebotenen Leistung wenig überzeugt.

Begegnungen

Ein roter Stuhl auf einer sonst schwarzen Bühne. Dies ist das erste Bild, dass die Saarländer in ihrem Stück "Begegnungen" dem Zuschauer zeigten. Mit einem wunderbaren Ausdruck und viel Überzeugung in der Ausführung ihrer Bewegungen können sie das Publikum überzeugen. Gezeigt werden Begegnungen von Menschen, die sich nicht kennen, sich mögen oder auch gar nicht leiden können. Durch die unterschiedlichsten Begegnungen wird das Stück erst richtig interessant. Ein wirklich sehenswertes Stück, mit viel Ausdruck und Überzeugungskraft...und das ganz ohne Worte. (Einige waren aber auch von dem Stück schlichtweg gelangweilt)




Seejungfrau
Was stellt man sich unter diesem Titel vor, wenn man den im Programmheft liest?! Eigentlich so etwas wie Arielle. Und man hofft, dass diese Vermutung nicht stimmt. Wenn man dann im Theater auch noch eine Kindergartengruppe trifft, dann wird die Laune doch gleich noch besser. Und richtig, es war der Abklatsch von Arielle. Allerdings mit einem, für Kinder besonders passendem, betrunkenen Erzähler. Und wenn man dann schnell beschließt, das Theater zu verlassen, dann ist das die beste Entscheidung. Dann kann man sich sagen: Eine Stunde deines Lebens hast du jetzt vor Langeweile retten können. Genau das haben wir dann auch getan...



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Weitere Informationen zu den anderen Stücken könnt ihr auf der (etwas objektiver betrachtenden) Website vom Schultheater der Länder finden!


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